Gädechens erkennt wiederkehrende Probleme bei der neuen Sommerferienregelung

02.10.2008

Nach intensiven Gesprächen, die der CDU-Kreisvorsitzende Ingo Gädechens und der CDU-Fraktionsvorsitzende Ulrich Rüder gemeinsam mit den örtlichen Landtagsabgeordneten Klaus Klinckhamer und Hartmut Hamerich, mit den Tourismusdirektoren und tourismuspolitischen Experten geführt haben, erkennt Ingo Gädechens wiederkehrende Probleme durch die Neugestaltung der Sommerferienregelung! Die bekannt gewordenen Vereinbarungen der Kultusministerkonferenz für die Jahre 2011 bis 2017 erzeugen Sorge und Unmut.

Enttäuschung über die jüngste Entwicklung äußert daher der ostholsteinische CDU- Kreisvorsitzende. Gädechens, der in dieser Frage in engem Kontakt mit dem Bundestagsabgeordneten Ingbert Liebing steht, bemängelt, dass die zuständige Bildungsministerin, Frau Erdsiek-Rave, eine klare Absage an eine erneute Diskussion über die anstehende Änderung der Sommerferienregelung erteilt.

Dies ist um so ärgerlicher, da das Thema seit vielen Jahren auf verschiedenen Ebenen beraten wurde. Die touristischen Spitzenverbände, wie z.B. OHT (Ostholstein Tourismus) und DeHoGa (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) haben immer wieder kritisch darauf hingewiesen, dass der Beschluss der Kultusministerkonferenz für eine langfristige Regelung der Sommerferienzeiträume für die Jahre 2011 bis 2017 nicht nur eine kürzere Gesamtferiendauer vorsieht, sondern auch noch zu Überlappungszeiten zwischen NRW, Niedersachsen und Bayern von weit über zwei Wochen führt.

"Dies kann nicht im Interesse unseres vom Tourismus abhängigen Landes liegen", so Gädechens. "Es ist mir unverständlich, warum die zuständige Ministerin, Frau Ute Erdsiek-Rave, sich nicht weiter für eine Verbesserung dieser tourismus- und wirtschaftsschädigenden Regelungen einsetzt", kritisiert Gädechens.

Gädechens warnt weiterhin: "Die Konzentration der Ferienzeit auf zum Teil nur knapp über 70 Tage wird sich dramatisch negativ auf die Auslastung in einem vom Tourismus abhängigen Kreis wie Ostholstein auswirken." Die Tourismusbranche hatte Wünsche hinsichtlich einer Ausschöpfung eines 90-Tage-Zeitraums geäußert. Dieses Ziel müsse weiterhin mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln angestrebt werden, erklärt Gädechens.

"Die Nachfrage wird andernfalls das Angebot touristischer Leistungen in dieser komprimierten Zeitspanne bei Weitem übersteigen, während in den Randzeiten Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe in Ostholstein und in ganz Schleswig-Holstein erhebliche Leerstände und Umsatzrückgänge zu beklagen haben werden", schließt Gädechens mit großer Sorge seine jüngste Pressemitteilung.