Im Zweifel für den Antragsteller

23.11.2015

Der neugebildete Stiftungsrat der Härtefallstiftung

In Berlin hat sich der Stiftungsrat der Deutschen Härtefallstiftung konstituiert. Zur Vorsitzenden des 16-köpfigen Stiftungsrates wurde Frau Sabine Bastek, Beauftragte für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im BMVg, gewählt, zu ihrem Vertreter Generalarzt Dr. Bernd Mattiesen.

 

Die Stiftung ist die Rechtsnachfolgerin der Treuhänderischen Stiftung, die seit 2012 hilfsbedürftigen, im Dienst gesundheitlich geschädigten aktiven und ehemaligen Soldaten, Beamten und Arbeitnehmern von Bundeswehr und NVA sowie deren Angehörigen und Hinterbliebenen mit Unterstützungsleistungen geholfen hat. Die Stiftung wurde ursprünglich gegründet, weil sich insbesondere die Fälle von Erkrankungen durch Störstrahlung von Radargeräten der Bundeswehr mit den Mitteln des Versorgungsrechts nicht befriedigend regeln ließen. Inzwischen hilft die Stiftung zunehmend unter anderem auch in Fällen von posttraumatischen Belastungsstörungen nach Teilnahme an Auslandseinsätzen.

 

Ingo Gädechens begleitet bereits seit 2013 als Mitglied im Stiftungsrat der Treuhänderischen Stiftung die Arbeit der Stiftung: „Die Stiftung hat in den vergangenen Jahren sehr gute Arbeit geleistet. Dank des unermüdlichen Engagements des Stiftungsvorsitzenden Oberst a.D. Bernhard Gertz ist es gelungen, in vielen Fällen unkompliziert und schnell Hilfe zu leisten. Ich unterstütze die Arbeit der Stiftung, wo ich nur kann“, so der Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Verteidigungsausschuss.

 

Die Dt. Härtefallstiftung verfügt über ein vom Bund bereitgestelltes Grundstockvermögen von rund 8 Millionen Euro und erhält jährlich eine Million Euro aus dem Bundeshaushalt für die Unterstützungsleistungen. Mit Stand von heute wurden bisher € 3,208 Mio. aufgewendet.