Finanzielle Förderung für Berufsberatungsangebot in Ostholstein – bis zu 75.000 Euro jährlich

22.03.2019

CDU-Abgeordneter Gädechens erfreut über Entscheidung des Bundesfamilienministeriums


1,2 Millionen Mütter mit Migrationshintergrund sind in Deutschland nicht erwerbsfähig – obwohl ein Drittel von Ihnen gerne arbeiten möchte. In Zeiten des Arbeitskräftemangels setzt hier das Förderprogramm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ an. Nachdem schon in der 1. Förderphase von 2015-2018 eine regionale Kontaktstelle getragen vom Deutschen Kinderschutzbund in Ostholstein finanziell gefördert wurde, wurde nun über eine Fortsetzung entschieden. Gute Nachrichten für Ostholstein: Auch in der 2. Förderphase von 2019-2022 kann die Arbeit fortgesetzt werden. Jährlich stehen maximal 75.000 Euro für die Beratungsstelle aus Mitteln des europäischen Sozialfonds zur Verfügung.

„Bei meinen Besuchen in den Betrieben meines Wahlkreises höre ich immer wieder die Not, motiviertes Personal zu finden“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens. „Daher begrüße ich, dass mit der Fortsetzung der Förderung des Kinderschutzbundes in Neustadt i.H. die wertvolle Arbeit fortgesetzt werden kann.“ Bei der Beratung wird für jede Frau ein individueller Förderplan erarbeitet. Ausgehend von einer Bestimmung des Ausgangspunktes werden so Perspektiven für einen erfolgreichen beruflichen (Wieder-)einstieg aufgezeigt.

Die 1. Förderphase des Bundesprogramms war bereits ein voller Erfolg. Bundesweit konnten circa 10.000 Mütter mit Migrationshintergrund erreicht werden. Zwei Drittel davon haben nach der Beratung in einer „Stark im Beruf“-Kontaktstelle – wie beispielsweise in Neustadt i.H. – einen Weg in das Berufsleben gefunden, darunter sind 37 Prozent, die eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder eine schulische bzw. berufliche Ausbildung aufgenommen haben.