Neustadt i.H. erhält Städtebaufördermittel für höhere Verkehrssicherheit im Schulbereich

05.02.2020

Umgestaltungs-Projekt mit Kosten in Höhe von 900.000 Euro freigegeben


Höhere Sicherheit für Schülerinnen und Schüler in Neustadt i.H.: Das Landesinnenministerium hat ein Städtebau-Projekt mit Gesamtkosten in Höhe von 900.000 Euro freigegeben, um die Verkehrssituation im Bereich der Schulstraße in Neustadt i.H. nachhaltig zu verbessern. Mit ungefähr 600.000 Euro Fördermitteln kann die Stadt eine Wendeanlage verlegen, womit der bisherige Verkehr vom Schuleingang ferngehalten werden wird. Außerdem wird der gesamte Bereich unter anderem durch eine Umgestaltung der Grün- und Spielflächen aufgewertet.

„Es freut mich sehr, dass mit Hilfe von ca. 300.000 Euro aus Bundesmitteln in Neustadt eine sehr sinnvolle Maßnahme angegangen werden kann“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete und Haushaltspolitiker Ingo Gädechens, der auf die hohe Bedeutung der Verkehrssicherheit insbesondere im Umfeld schulischer Einrichtungen verweist. „Zwar ist gerade die Städtebauförderung ein Bereich, in dem die meisten Förderentscheidungen auf Landesebene getroffen werden – gerne erinnere ich aber daran, dass ohne Bundesmittel die Mehrzahl der Projekte nicht realisiert werden kann.“ Neustadt i.H. ist bereits seit 2011 Teil des Städtebauförderprogramms „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“, das zu einem Drittel vom Bund finanziert wird. Aus Berlin flossen dabei bisher ca. 3,1 Millionen Euro nach Neustadt i.H.

Neben dem konkreten Projekt in Neustadt i.H. freut sich Gädechens auch über eine weitere Nachricht: Im gesamten Jahr 2019 hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Kreis Ostholstein insgesamt über 150 Millionen Euro – größtenteils aus Bundesmitteln – zur Verfügung gestellt. Neben Investitionen in die öffentliche Infrastruktur, für die die Kommunen Kredite erhalten können, förderte die KfW insbesondere Energieeffizienz-Sanierungsmaßnahmen im Umfang von 40 Millionen Euro. Gute Zahlen auch im Bereich der Unterstützung beim Eigenheimerwerb: 9,7 Millionen Euro Baukindergeld sind nach Ostholstein geflossen, insgesamt wurden 21,2 Millionen Euro an vergünstigten Immobilienkrediten zur Verfügung gestellt. „Diese Zahlen sind nur ein Ausschnitt aus der Tätigkeit der KfW und unterstreichen, dass gerade von bundespolitischer Seite eine ganze Menge unternommen wird, um mit finanzieller Unterstützung gerade im Bereich Klimaschutz und Wohneigentumsbildung die Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen“, so Gädechens abschließend.