Einblicke auf Abstand

25.09.2020

Heiligenhafener Student als Praktikant beim CDU-Bundestagsabgeordneten Ingo Gädechens


Auch der Bundestag kehrt langsam wieder zum Normalbetrieb zurück. Unter Einhaltung der Abstandsregeln erhielt der Heiligenhafener Nikolai Thede über drei Wochen im Büro des ostholsteinischen Abgeordneten Ingo Gädechens Einblicke in die vielfältige Arbeit im hektischen Berlin-Politikbetrieb.

„In Sitzungen bleiben stets zwei Plätze Abstand frei, auf Begrüßungsrituale wird verzichtet und in den Gängen und öffentlich zugänglichen Räumen werden Masken getragen“, beschreibt der Politikstudent die besonderen Umstände. „Trotz der Einschränkungen habe ich jedoch einen umfassenden Einblick über die Abläufe im Bundestag erhalten und bin sehr froh, dass mir diese Gelegenheit durch den direkt gewählten Bundestagsabgeordneten meiner Heimatregion ermöglicht wurde.“ Auch Ingo Gädechens teilt diese Einschätzung: „Meine Arbeit in Berlin hat sich seit dem Frühjahr grundlegend verändert. Viele Gespräche finden vor dem Bildschirm in Videokonferenzen statt, Treffen und Versammlungen sind auf das Nötigste beschränkt.“ Der Bundestagsabgeordnete des Kreises Ostholstein freut sich gerade deshalb besonders über die tatkräftige Unterstützung aus der Heimat: „Ich glaube, dass die Krise uns noch eine Zeit im Griff haben wird. Umso mehr freue ich mich, dass das Interesse an unserer parlamentarischen Arbeit nach wie vor riesengroß ist. In der doppelten Sitzungswoche nach der Sommerpause war Nikolai eine große Verstärkung für mein Berliner Team.“

Zu den Aufgaben des Heiligenhafeners zählten unter anderem die Vorbereitung der Arbeitsgruppen- und Ausschusssitzungen sowie die Unterstützung bei Bürger- und Presseanfragen: „Das ganze Team hat mich sofort wunderbar aufgenommen und abwechslungsreich in die Abläufe eingebunden“, blickt Nikolai auf die vergangenen Wochen zurück. „Für mich waren die Einblicke nicht nur sehr lehrreich, sondern machten mir einmal mehr deutlich, wie enorm wichtig es ist, in einer gut funktionierenden Demokratie zu leben. Allerdings lebt Demokratie auch vom Mitmachen! Und das will ich, sowohl beruflich als auch im Ehrenamt“, so Nikolai Thede abschließend.