Ingo Gädechens

Historische Sauer-Orgel der Basilika Altenkrempe braucht Hilfe!

Ingo Gädechens zu Besuch in der Basilika Altenkrempe
V.l.n.r.: Ingo Gädechens, Matthias Höls (Leiter der Bauabteilung Kirchenkreis OH), Gisela Dohm (Kirchengemeinderat), Falko Lange (Küster), Kay Kappler (Architekt, Bauabteilung Kirchenkreis OH) sowie Friedemann Holmer (Pastor der Gemeinde).
CDU-Bundestagsabgeordneter unterstützt Antrag auf Bundesförderung für die Sanierungsvorhaben

Die Orgel der Basilika Altenkrempe braucht Hilfe. 1901 wurde sie vom Orgelbauer Sauer errichtet – nach 120 Jahren ist jetzt eine grundlegende Sanierung notwendig. Die Kosten in Höhe von fast 90.000 Euro kann die Gemeinde nicht alleine stemmen. Durch Eigenmittel und Spenden kann ungefähr die Hälfte der Summe aufgebracht werden, die andere Hälfte soll aus einem Förderprogramm des Bundes kommen. Um die notwendigen politische Unterstützung für den Antrag im Rahmen des Denkmalschutzsonderprogrammes zu erhalten, war der ostholsteinische CDU-Abgeordnete Ingo Gädechens in Altenkrempe vor Ort, um sich selbst ein Bild von den Schäden an der Orgel zu machen.

„Die Orgel in der Basilika Altenkrempe ist wirklich ein Schmuckstück“, zeigt sich Gädechens beeindruckt. „Dabei begeistert mich nicht nur der weiche und unglaublich warme Klang des Instruments – genauso begeistert bin ich auch vom großen Engagement unter anderem von Pastor Friedemann Holmer und Kirchenmusiker Raphaël Arnault, die sich für den Erhalt der Orgel einsetzen.“ Höchst eindrücklich haben die Vertreter der Kirchengemeinde Altenkrempe dem Abgeordneten die aktuellen Problemlagen der Orgel vor Auge geführt. So gibt es im Orgelinneren seit Jahren einen starken Schimmelpilzbefall, der dringend angegangen werden muss. Hinzu kommen weitere Verschmutzungen, die fachgerecht entfernt werden sollen. Neben einer Neuintonierung der Orgel gibt es auch noch ein Problem mit dem über der Orgel befindlichen Gewölbe. Dort ist es zu einer Rissbildung gekommen, die wiederum ursächlich für einen Teil der Orgelverschmutzung ist. Die Sanierung der Orgel soll daher mit der Gewölbesanierung einhergehen.

Im Rahmen des Denkmalschutzsonderprogrammes fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) nach einem Beschluss des Haushaltsausschusses bedeutsame Denkmäler. Die maximale Förderhöhe beträgt dabei in der Regel 50%. „Gerne habe ich zugesichert, den Antrag der Kirchengemeinde Altenkrempe nach Kräften zu unterstützen“, erklärt Gädechens. „Mit der Marienkirche in Ahrensbök und der Segelwindmühle in Lemkenhafen stehen bereits zwei Projekte in meinem Hausaufgabenheft. Insofern kann ich schwer abschätzen, wie hoch die Chance ist, auch Altenkrempe zu einer Förderung zu verhelfen. Ich bemühe mich aber redlich, damit die Orgel – hoffentlich bald wieder in einer vollen Kirche – in alter Pracht und Schönheit erklingen kann“, so der Abgeordnete.